Weltgebetstag (der Frauen)


Der Weltgebetstag ist eine weltweite ökumenische Gebetsbewegung, die jedes Jahr am ersten Freitag im März gefeiert wird. Frauen aus einem jeweils anderen Land gestalten dafür die Texte und das Thema und laden Menschen aller Konfessionen ein, gemeinsam zu beten, zu feiern und sich mit den Lebenssituationen in diesem Land zu beschäftigen. In Deutschland wird der Weltgebetstag vom Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V. koordiniert. Leitgedanke des Weltgebetstags ist, informiert zu beten und sich zugleich für Gerechtigkeit, Frieden und ein solidarisches Miteinander einzusetzen.

Der Weltgebetstag hat eine lange Geschichte: Seine Wurzeln reichen bis in die Ende des 19. Jahrhunderts zurück, als sich in den USA und Kanada christliche Frauen zusammenschlossen, um gemeinsam zu beten und Mission sowie Solidarität zu fördern. Bereits 1927 fand der erste internationale Weltgebetstag statt, bei dem Frauen aus mehreren Ländern gemeinsam zu einem Gebet aufriefen – ein Meilenstein in der Bewegung.

In Deutschland wurde der Weltgebetstag 1947 erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg ökumenisch gefeiert, als Frauen aus verschiedenen Ländern trotz großer politischer Spannungen zusammenkamen.

Ein festes Datum bekam der Weltgebetstag 1969, als er offiziell immer am ersten Freitag im März gefeiert wird – ein Termin, an dem sich heute Menschen in über 120 Ländern zum gemeinsamen Gebet, zum Austausch und zur Solidarität versammeln.

Diese historischen Etappen zeigen: Der Weltgebetstag ist nicht nur ein Gebetstag, sondern ein langjähriges ökumenisches Zeichen für Frieden, Gerechtigkeit und das globale Miteinander, das Frauen über Kontinente hinweg verbindet.

(Quelle: Informationen mit Hilfe von KI zusammengestellt.)

  • 06.03.2026
  • Max Testermann
  • Red
Weltgebetstag
  • AM260306