120 Jahre „Frauen helfen Frauen“

Von Marie-Luise Eberhardt (kath.) „Im Prinzip wäre es wunderbar, wenn es uns gar nicht geben müsste“ - doch auch 120 Jahre nach der Gründung ist der Sozialdienst katholischer Frauen (skf) in Mönchengladbach unverzichtbar.

  • 22.10.2026

INFO: Der SkF ist ein Frauen- und Fachverband in der katholischen Kirche in Deutschland, der sich der Hilfe für Kinder, Jugendliche, Frauen und ihre Familien in besonderen Lebenslagen widmet.  Die Orientierung an den Prinzipien von Personalität, Solidarität und Subsidiarität und das Zusammenwirken der ehrenamtlich und beruflich für den Verein Tätigen werden getragen vom Leitspruch „Da sein, Leben helfen“.

Geschichte

1899 gründet Agnes Neuhaus in Dortmund den Verein vom Guten Hirten. Dessen vordringliches Ziel ist es, Mädchen und junge Frauen aus der Prostitution zu befreien. 1903 schließen sich die bestehenden Ortsvereine in Deutschland zusammen und tragen nun den Namen „Katholischer Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder“.

1906 greifen in Mönchengladbach Margarethe Beeker, Maria von Elmpt, Margaretha Schiedges, Traudchen Schiedges und Angelina Thomas die Idee von Agnes Neuhaus auf und gründen den Ortsverein Mönchengladbach. Die Arbeit beginnt in einer kleinen Privatwohnung an der Kaiserstraße. Diese Zufluchtsstätte, „Luisenhaus“ genannt, bietet ledigen Mädchen und ihren Kindern ein Zuhause.

1908 erwerben die Gründerinnen, getragen von dem Gedanken „Frauen helfen Frauen“, für ihre Arbeit ein Haus an der Fliethstraße. Dessen Leitung übertragen sie an die Kongregation der Franziskanerinnen von Salzkotten. Am 30. Dezember wird der Ortsverein in das „Vereinsregister des Königlichen Amtsgerichts zu M. Gladbach“ eingetragen.

Mehr Infos auf der Website .

  • Marie-Luise Eberhardt
  • Red
120 Jahre „Frauen helfen Frauen“
  • 120 Jahre „Frauen helfen Frauen“