Heaven on Line: Digital durch die Fastenzeit –
mit Impulsen, Gebeten und Gruppenangeboten
Ab Aschermittwoch startet „Heaven on Line“ wieder mit digitalen Impulsen für die Fastenzeit. Dreimal pro Woche gibt es E-Mails mit Texten, Gebeten und Medienlinks. Zusätzlich sind persönliche Begleitung oder Gruppentreffen möglich. Junge Menschen, die in der Fastenzeit über bestimmte Themen und Aspekte ihres Lebens nachdenken möchten, können seit Aschermittwoch wieder das digitale Angebot „Heaven on Line“ des Bistums Essen nutzen. Nach einer kostenlosen Anmeldung gibt es jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag einer Woche eine E-Mail mit Texten, Gebeten und Links zu Musik oder Videos, die dazu einladen, jeweils für sich eine persönliche Auszeit zu gestalten. Außerdem gibt es an jedem Samstag eine E-Mail, um die vergangene Woche Revue passieren zu lassen.
Wer sich über die „Heaven on Line“-Inhalte austauschen und vielleicht eine Rückmeldung auf persönliche Fragen und Gedanken bekommen möchte, kann in diesem Jahr entweder während der Fastenzeit mit einer Begleitperson Kontakt halten – oder sich einer von drei Gruppen anschließen, die mit den „Heaven on Line“-Impulsen sogenannte Exerzitien im Alltag anbieten. Für die persönliche Begleitung in Form eines wöchentlichen persönlichen E-Mail-Austauschs stehen rund 60 Wegbegleiterinnen und -begleiter bereit, die haupt- oder ehrenamtlich in der Seelsorge tätig sind.
Auf der Seite https://heaven-on-line.de/#begleitung stellen sich die Begleitpersonen vor. Seit Rosenmontag, 16. Februar, ist dort die kostenlose Anmeldung zur Begleitung möglich.
Die Anmeldung für die Gruppentreffen ist ab sofort möglich (https://heaven-on-line.de/#gruppe ). Seelsorgende leiten diese Treffen, bei denen jeweils einmal pro Woche die zurückliegenden Impulse reflektiert werden. Die Gruppen treffen sich ab dem 24. Februar dienstagabends von 19 bis 21 Uhr bis einschließlich 31. März. Wer mitmachen möchte, sollte möglichst an allen Terminen Zeit haben.
Zur Auswahl stehen:
– Gruppe Hattingen (ohne Altersbegrenzung), Meditationszentrum an St. Joseph, St.-Josef-Str. 2, 45527 Hattingen, Gruppenleitung: Klaus Kleffner, Benedikt Poetsch
– Gruppe Duisburg St. Joseph / Tabgha (Altersgruppe: 18 bis 30 Jahre), Kirche St. Joseph / Tabgha, Dellplatz, 47051 Duisburg, Gruppenleitung: Lydia Pappert
– Gruppe Duisburg St. Barbara (Altersgruppe 30-55 Jahre), Kirche St. Barbara, Fahrner Str. 60, 47169 Duisburg, Gruppenleitung: Sr. Mariotte Hillebrand, Daniel Baldus
Alle Infos: https://heaven-on-line.de/
Bundesweite „Klimafasten“-Aktion
Motto: „So viel du brauchst“
Wie kann man im Alltag so leben, dass es dem Weltklima nützt und zu einer gerechten Welt beiträgt? Wer dazu praktische Tipps sucht, kann sich am „Klimafasten“ beteiligen – von Aschermittwoch bis Ostern.
Stuttgart (KNA) Für die Fastenzeit laden Kirchen, Verbände und Initiativen aus ganz Deutschland zur ökumenischen Aktion „Klimafasten“ ein. Das Motto lautet: „So viel du brauchst“. Es gebe Anregungen, wie der Alltag so gestaltet werden könne, „dass er sowohl dem Klima als auch einer gerechten Welt zugutekommt“. Das teilten die an der Aktion beteiligten evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg mit.
Die Fastenaktion wird den Angaben zufolge getragen von einem ökumenischen Netzwerk aus 25 Partnerorganisationen und -kirchen. Von Aschermittwoch (18.02.) bis Ostersonntag (05.04.) sollen damit innere Einkehr, bewusstes Leben und gemeinsames Engagement gefördert werden.
„Ich habe genug – und andere?“
Das „Klimafasten“ gliedere die Passionszeit in sieben Wochen mit jeweils einem anderen Thema, etwa „Genug. Beschenkt. Wovon habe ich genug? Was macht mich heute reich?“ und „Gerecht. Lebenswert. Wie sieht Gerechtigkeit aus? Ich habe genug – und andere?“.
Jede Woche soll es thematische Impulse, praktische Anregungen, einen begleitenden Bibelvers und Ideen zum Ausprobieren geben – für Einzelpersonen, Familien, Freundeskreise und Gemeinden. Jede und jeder könne sich am „Klimafasten“ beteiligen – unabhängig von Alter oder Konfession, vor Ort oder im digitalen Austausch. Zahlreiche Materialien stehen kostenlos zur Verfügung: eine Broschüre, Postkarten und Plakate, aber auch Anregungen für Kindertagesstätten und Schulen.
Informationen zur Klimafastenaktion auf Social Media unter:
– www.instagram.com/sovieldubrauchst
– www.facebook.com/sovieldubrauchst
– www.youtube.com/@klimafasten994
Internet: https://klimafasten.de
„Zeichen setzen für Dialog, Offenheit und friedliches Zusammenleben“
Zum Ramadan: Kirchen in NRW betonen Verantwortung der Religionen
Zum Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan, der 2026 auf den Abend des Aschermittwochs, 18. Februar, fiel und sich somit mit dem Beginn der christlichen Fastenzeit überschneidet, richteten die katholischen (Erz-)Bistümer und die evangelischen Landeskirchen wieder ein Grußwort an alle muslimischen Gläubigen und wünschten ihnen einen „gesegneten Monat voller Vergewisserung und Zuversicht“. Der Ramadan sei für alle Muslime weltweit eine besondere Zeit des Gebets und der Solidarität. Die sich darin ausdrückende Haltung voller Achtsamkeit, Bereitschaft zum Teilen sowie Wachsamkeit für Gerechtigkeit und Frieden sei „von größter Bedeutung für unsere Gesellschaft“. Sowohl Islam als auch Christentum wüssten von der Bedeutung großer Gemeinschaften über Grenzen hinweg. Insofern wüssten auch beide um ihre Verantwortung für ein gelingendes Zusammenleben in der Gesellschaft. Christen und Muslime seien gefordert, zu einer lebendigen Demokratie und zum Wachsen von Vertrauen beizutragen.
Wo Glaube frei und verbindlich praktiziert und Gemeinschaft offen und respektvoll gelebt werde, entstünden Räume, „in denen Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen, Vielfalt wertzuschätzen und Konflikte mit Respekt auszutragen“. Gerade in Zeiten, in denen demokratische Grundwerte unter Druck geraten, seien spirituelle und soziale Ressourcen unverzichtbar. Untermauert von Zitaten aus Bibel und Koran betonen die Unterzeichner die Herausforderung an beide Religionen, Zeichen für Dialog, Offenheit und ein friedliches Zusammenleben zu setzen. Dank sagen die Verfasser allen muslimischen Gemeinden, Verbänden und Engagierten für ihr „soziales wie spirituelles Wirken und für ihren Beitrag zu einem friedlichen und solidarischen Miteinander.“
Das Grußwort unterzeichneten der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki; Dietmar Arends, Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche; Dr. Udo Markus Bentz, Erzbischof von Paderborn; Dr. Helmut Dieser, Bischof von Aachen; Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers, Bistum Münster; Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland; Dr. Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen; Dr. Adelheid Ruck-Schröder, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen.

