Der ganze Beitrag zum Nachlesen:
„Wenn, was du gerade gesagt hast, am nächsten Tag auf den Titelseiten aller großen Zeitungen der Welt steht, dann ist das schon ein Hinweis darauf, dass da etwas Historisches geschehen ist.“Das schrieb Clarence Jones, ein Freund von Martin Luther King, im Jahr 1963. Kurz nach der berühmten ´I have a dream´-Rede des Bürgerrechtlers und Pastors.
Und was soll ich sagen – Clarence Jones hat Recht. In den letzten über 60 Jahre haben die Worte von Martin Luther King eine Kraft entwickelt, die weltweit spürbar ist. Es lohnt sich, die Rede noch einmal nachzulesen und die Geschichte rund herum.
Aber vor allem lohnt es sich, den Inhalt der Rede 2026 zu beherzigen.
„Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden. Ich habe einen Traum!“
Allein diese Passage der Rede ist leider so brandaktuell, dass es fast wehtut. Und ich höre bei dem Wort Nation nicht nur die USA, sondern viele andere Länder, auch Deutschland, mit.
Heute ist Martin Luther King Day in den USA. Ein nationaler Feiertag. Und er betrifft nicht nur alle Amerikaner, sondern alle Menschen. Denn an diesem Tag wird die Gleichheit gefeiert. Trotz aller Unterschiede. Kein Mensch ist mehr wert als ein anderer Mensch. Wir sind alle gleich wertvoll. Und alle gleich geliebt.
Martin Luther Kings Traum lebt. Und das ist vielleicht die beste Nachricht heute.

