Erholung: Müttergenesungswerk

INFO: Es hat schon Tradition: Seit vielen Jahren sammeln Schülerinnen und Schüler des erzbischöflichen Sankt Anna Gymnasiums in Wuppertal für das durch Elly Heuss-Knapp am 31. Januar 1950 gegründete Müttergenesungswerk. Sie tun es auch mit Blick auf alle Schulen bundesweit sehr erfolgreich: Über 22.000 Euro sind diesmal zusammengekommen. Als Dankeschön für ihren Einsatz durften jetzt einige Schülerinnen und Schülern den NRW-Landtag besuchen, um dort mit Katharina Wüst, Schirmherrin des Müttergenesungswerks in NRW zusammen zu treffen.

Die St.-Anna-Schule Wuppertal-Elberfeld, ein 1905 gegründetes katholisches Gymnasium, zählt über 1.000 Schüler und rund 130 Lehrkräfte, die vom Erzbistum Köln getragene Schule ist Mitglied im Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen. Adresse: Dorotheenstraße 11–19, 42105 Wuppertal, Internet: www.st-anna-schule.de , mehr: Broschüre des Erzbistums Köln .

Müttergenesungswerk: Kurmaßnahmen, stationäre medizinische Vorsorge oder Rehamaßnahmen helfen Müttern, Kindern und inzwischen auch Vätern. Anspruch auf eine Mutter-Kind- oder Vater-Kind-Kur hat grundsätzlich, wer Gesundheitsprobleme hat, die im Zusammenhang mit seiner Erziehungsverantwortung stehen. Symptome könnten etwa psychische Belastungen bis zum Burnout, Rückenprobleme, Bluthochdruck oder ständige Kopfschmerzen sein. Ein ärztliches Attest muss die gesundheitliche Belastung bestätigen, denn die Mutter-Kind-Kur oder die Vater-Kind-Kur werden vom Haus- oder Facharzt verordnet. Der Aufenthalt dauert in der Regel drei Wochen, Kinder können Begleitkinder (ohne eigene Behandlung) oder Therapiekinder (mit eigener Behandlung) sein. Es ist aber auch möglich, dass man ohne Kinder zur Behandlung fährt – dann spricht man von Mütter- oder Väterkuren. Eltern müssen für den Kuraufenthalt keinen Urlaub bei ihrem Arbeitgeber einreichen. Die Bewilligung gilt wie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Damit Eltern das richtige für sich finden, können sie sich vor der Kur etwa in einer der Beratungsstellen des Müttergenesungswerks (bei der AWO, der Caritas, der Diakonie, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Paritätischen) kostenlos beraten lassen. Die Beratungsstelle hilft auch, falls der Antrag von der Krankenkasse abgelehnt werden sollte. Jährlich nehmen so rund 50.000 Mütter, 3.000 Väter und rund 71.000 Kinder das Angebot in einer der 72 Kliniken des Müttergenesungswerks wahr. 93 Prozent der Anträge werden laut Angaben bewilligt.

Kontakt: Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk, Bergstraße 63, 10115 Berlin, Tel. 030 / 3300290, E-Mail info@muettergenesungswerk.de, Internet: www.muettergenesungswerk.de . Unter dem Dach des Müttergenesungswerks arbeiten fünf gemeinnützige Organisationen zusammen, u.a. Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung e.V., KAG, Bundesgeschäftsstelle Berlin, Reinhardtstr. 13, 10117 Berlin, Tel. 030 / 28444 7831, E-Mail: muettergenesung@caritas.de, Internet: www.kag-muettergenesung.de . Formularende

  • 31.01.2026
  • Maria Weigand
  • Red
Erholung: Müttergenesungswerk
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