INFO: An wohl jedem Feuerwehrdepot ist er als Bild an der Wand, steht er als Figur, mit Rüstung, Eimer, brennendem Haus. Das Symbol für die Floriansjünger, wie man sie nennt – benannt nach einem echten alten Römer im heutigen Österreich. Florianus, eine historische Person, Offizier bei den Legionen, der in der Verfolgung ertränkt wurde, weil er seinen christlichen Glauben nicht verleugnen wollte. Als in der Diokletianischen Verfolgung die Christen von Lauriacum (Lorch an der Enns) verfolgt wurden, setzte sich der in Cetium in der Provinz Noricum (St. Pölten) wohnhafte ehemalige Kanzleivorstand des Statthalters Florian für sie ein, wurde aber selbst wegen seines Glaubens am 4. Mai 304 mit einem um den Hals gebundenen Stein von der Brücke in die Enns gestürzt. An seinem Begräbnisort erhob sich später das Augustiner-Chorherrenstift St. Florian. Und schon 1000 Jahren wurde er super populär – als Helfer gegen Hochwasser und Feuer, Dürre und Sturm, er ist Patron der Feuerwehrleute, Hafner, Kaminkehrer, Seifensieder, Böttcher, Bierbrauer, sowie des Bundeslandes Oberösterreich und des Stiftes St. Florian. Seit den 1970er Jahren ist der Name Florian in ganz Deutschland verbreitet. In den 1980er und 1990er Jahren zählte er zu den beliebtesten Jungennamen. Seitdem wird er seltener vergeben. Besonders beliebt ist der Name in Bayern.
Florian und die Feuerwehr: Seit Jahrhunderten ist er der Patron für gefährliche Jobs – vor allem wenn´s ums Feuer geht: „Gott zur Ehr’ – dem Nächsten zur Wehr“. Feuerwehrgeräte, Leitern, Löschwagen hat man mit seinem Namen versehen, noch heute ist jedes Feuerwehrauto, jede Dienststelle oder Fahrzeuggruppe nach ihm benannt. Auf Vorschlag des Innenministeriums von NRW haben sie bundeseinheitlich 1953 sogar der Funkrufname „Florian“ für ortsfeste und fahrbare Funksprechgeräte eingeführt – das macht Florian in Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol tatsächlich zum vielleicht am häufigsten „angerufenen“ Heiligen.
Für abertausende Feuerwehrleute gilt er als Vorbild für Mut, Einsatz, Kameradschaft, für Zusammenhalt, Gemeinschaft und Vertrauen – ohne die kein Brandschutz geht. Über 130.000 allein in NRW machen das freiwillig, ehrenamtlich, rund 21.000 Mädchen und Jungen sind dabei. Dazu kommen noch all die Berufs- und Werksfeuerwehren überall – alle zusammen bundesweit über 1,3 Millionen. Heute steht Florian auf dem katholischen Heiligenkalender. Und darum ist heute auch der Internationale Tag der Feuerwehrleute weltweit. Um für ihren Einsatz zu danken und die im Dienst gestorbenen Kolleginnen und Kollegen zu ehren. Bei uns im Land und überall. Ihnen und Euch allen, die sie unterstützen, sagen wir heute mal – vielen Dank!
Feuerwehr: „Du suchst nicht nur ein Hobby, sondern eine Aufgabe?“ wirbt die freiwillige Feuerwehr im Netz um Nachwuchs: „Etwas, das nicht nur deine Freizeit belebt, sondern auch deinen Mitmenschen hilft? Über 130.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen üben in der Freiwilligen Feuerwehr eine ehrenamtliche Tätigkeit aus. Ihr Einsatz ist wichtig. Feuerwehr ist mehr als Feuer löschen. Feuerwehr ist Engagement, Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft, soziale Verantwortung. Auf unserer Seite bekommst du Informationen rund um die ehrenamtliche Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Hier erfährst du, wie dein Einsatz im Ehrenamt dich persönlich weiterbringt und wie du über dein Engagement Freunde gewinnst, die dich ein Leben lang begleiten. Bei uns ist jeder willkommen!“ Mehr: https://www.feuerwehr-nrw.de/ , https://www.engagiert-in-nrw.de/katastrophenschutz-und-feuerwehr , https://www.freiwillige-feuerwehr.nrw/

