„Johannes und das Licht der Welt“ – so der Titel des Films – kommt ursprünglich aus den USA. Die Regie führten Tom Bancroft und John Schafer. Bancroft prägte als Animator Klassiker wie Der König der Löwen, Aladdin und Mulan. Seine langjährige Disney-Erfahrung floss ebenso ein wie seine Expertise im Bereich klassischer Figurenanimation. Der Film mit einem Produktionsbudget von ca. 20 Millionen Dollar ist handgezeichnet und hat eine Lauflänge von 91 Minuten.
Das Besondere an diesem Film ist laut Presseunterlagen aus denen wir nachfolgend zitieren: Das Leben Jesu wird aus der Perspektive des jungen Apostels Johannes erzählt, der zum Zeitpunkt der Geschichte gerade mal 13 Jahre alt ist. „Seine Suche nach Sinn, Hoffnung und dem verheißenen Messias bildet den emotionalen Kern des Films. Jesus ist dabei nicht klassische Hauptfigur, sondern wird durch Beziehung, Nähe und Freundschaft erfahrbar. Diese Perspektive verleiht der bekannten Geschichte neue Glaubwürdigkeit und Zugänglichkeit – ohne Pathos, ohne Predigtton, aber mit großer erzählerischer Klarheit. Johannes ist kein distanzierter Beobachter, sondern mitten im Geschehen. Er stellt Fragen, zweifelt, hofft, irrt – und wächst. Seine Sicht öffnet einen Zugang zur Geschichte, der nicht belehrt, sondern einlädt.
Der Film setzt bewusst auf klassische 2D-Animation. Ziel war eine Bildsprache, die an ein lebendig gewordenes Kinderbuch erinnert: malerische Hintergründe, klare grafische Formen, warme Farben. Inspiration lieferten internationale Illustrationsstile sowie europäische Animationsfilme, insbesondere die Arbeiten von Cartoon Saloon. Die bewusste Abkehr von computergestützter CGI ermöglicht Nähe, Intimität und kulturelle Offenheit.
Inhaltsangabe
Es ist das Jahr 30 nach Christus. Der nahe Osten und Jerusalem sind vom römischen Imperium besetzt. Das jüdische Volk wartet hoffnungsvoll auf einen verheißenen Retter, der sie – wie sie glauben – von der römischen Besatzungsmacht befreien soll. Zu dieser Zeit tritt ein Mann auf, der sich als der verheißene Retter bezeichnet. Während dieser Jesus nicht ganz das ist, was sich das jüdische Volk vorgestellt hat, gibt es etwas Besonderes an diesem Mann. Bald beginnen ein paar wenige Jesus in ein unerwartetes Abenteuer zu folgen.
Die Geschichte folgt dem 13-jährigen Johannes, der den Messias sucht, um seine Familie vor der römischen Unterdrückung zu retten. Was als Suche nach Befreiung beginnt, wird zu einer Reise der Freundschaft, des Glaubens und des Verstehens, als Johannes Jesu wahren Zweck entdeckt. Vom Beginn Jesu Wirkens bis zu seiner Kreuzigung und Auferstehung illustriert „Johannes und das Licht der Welt“ dramaturgisch kraftvoll und zugleich kindgerecht-humorvoll, wie Jesus von Nazareth die Welt für immer veränderte.
Unter https://johannes-und-das-licht-der-welt.de/kinos/ kann man auf einer interaktiven Karte sehen, wo und in welchen Kinos der Film zu sehen ist. Spielorte in NRW sind Bielefeld, Düsseldorf, Dortmund, Oberhausen, Gummersbach und Siegen.

