KLJB: Frauen in der Landwirtschaft


INFO: Das Jahr 2026 ist für die KLJB (Katholische Landjugendbewegung Deutschlands) – wie für die Katholische Landvolkbewegung (KLB) insgesamt – das „Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft“, unterstreicht, die Bundesvorsitzende Isabel Rutkowski. Sie haben sich einem breiten Bündnis von Verbänden aus Landwirtschaft und ländlichem Raum angeschlossen und eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Das Bündnis fordert die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in ihrer ganzen Vielfalt in allen Bereichen der Landwirtschaft. Denn Frauen seien zentral für die Zukunft der Landwirtschaft, heißt es, als Betriebsleiterinnen, mithelfende Familienangehörige, Arbeitnehmerinnen, Saisonarbeiterinnen, Hausfrauen, Mütter, Pflegende oder Ehrenamtliche. Obwohl sie in vielen Betrieben an strategischen Entscheidungen beteiligt seien und elementare Aufgaben übernähmen, blieben ihre Leistungen jedoch häufig unsichtbar und rechtlich ungleich anerkannt. Fast 90 % der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland würden derzeit von Männern geführt, die rechtliche Beteiligung von Frauen an Betrieben sei längst nicht selbstverständlich. „Frauen leisten tagtäglich unverzichtbare Arbeit in der Landwirtschaft, doch ihre Beiträge werden häufig nicht angemessen anerkannt – weder ideell noch monetär“, so das Verbändebündnis. „Die Leistungen aller Frauen müssen gesehen, gewürdigt und rechtlich anerkannt werden. Dafür setzen wir mit dieser Erklärung zum Auftakt des internationalen Jahres der Frauen in der Landwirtschaft verbandsübergreifend ein Zeichen.“

Das Bündnis hat in seiner Erklärung acht Handlungsfelder definiert mit dem Appell an Politik, Zivilgesellschaft und Verbände, in diesen Bereichen aktiv zu werden. „Mit dieser Erklärung laden wir zur Diskussion ein und freuen uns, das Jahr gemeinsam mit vielen Akteurinnen und Akteuren zu nutzen, um die Situation von Frauen wirkungsvoll und nachhaltig in der Landwirtschaft zu verbessern.“

Die Erklärung zum Download: www.kljb.org/nicht-nur-ackern-auch-entscheiden/

Katholische Landjugendbewegung: Die 1947 gegründete KLJB (Katholische Landjugendbewegung Deutschlands), 1947 erstmals als „Aktion Landjugend“ erwähnt, wurde 1961 zu einem eigenen Verband innerhalb des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Die KLJB befasst sich vor allem mit Ökologie, Energiepolitik und der Gestaltung ländlicher Räume, vertritt die Interessen Jugendlicher auf dem Land, engagiert sich für eine aktive und lebendige Kirche und für eine gerechte und zukunftsfähige Welt. Als einer der großen Jugendverbände in Deutschland zählt die KLJB bundesweit rund 70.000 Mitglieder in rund 1.900 Ortsgruppen, 19 aktive Diözesanverbänden und zwei Landesverbänden (Bayern und NRW). Sie engagiert sich auch weltweit für Solidarität und eine nachhaltige ländliche Entwicklung im Rahmen der internationalen katholischen Land- und Bauernjugendbewegung MIJARC (Mouvement International de la Jeunesse Agricole et Rurale Catholique), die mit rund zwei Millionen Mitgliedern in 45 Mitgliedsbewegungen und auf vier Kontinenten organisiert ist.

Unsere Gesprächspartnerin: Isabel Rutkowski, Bundesvorsitzende, Tel. 02224 / 94 65-29, E-Mail: s.rothermel@kljb.org, Kontakt: Katholische Landjugendbewegung Deutschlands e.V., Drachenfelsstr. 23, 53604 Bad Honnef-Rhöndorf, Tel. 02224 / 94 65-0, Fax 02224 / 94 65-44, bundesstelle(at)kljb.org, kljb.org, KLJB auf Facebook: www.facebook.com/landjugend. Geschäftsführer: Artur Jez, Tel. 0 22 24 / 94 65-13, E-Mail: a.jez@kljb.org.

 

  • 24.03.2026
  • Stefan Klinkhammer
  • Red
KLJB: Frauen in der Landwirtschaft
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