INFO: Neben dem sportlichen Erfolg geht es in der aktuelle Folge des Podcasts des Bistums Münster mit Profifußballerin Mala Grohs auch um persönliche Umbrüche. Eine unerwartete Krebsdiagnose verändert 2024 ihren Alltag grundlegend. „Klar war das ein Schock, weil es mir eigentlich gut ging“, berichtet die 24-Jährige. In dieser Zeit sei ihr bewusst geworden, dass Heilung mehr bedeutet als körperliche Genesung: „Die Seele muss nach so einem Ereignis auch nachheilen“, sagt die Torhüterin. Halt findet Mala Grohs vor allem in ihrem Umfeld. „Ich weiß, ich kann mich auf meine Familie verlassen“, sagt Grohs.
Aufgewachsen in Münster, geprägt von Gemeinschaft und Glauben, habe ihr das ein starkes Fundament gegeben. Diese Erfahrung trage sie bis heute – gerade auch in schwierigen Momenten, betont die Fußballerin. Im Team komme es vor allem auf das Miteinander an. „Es müssen sich wirklich alle gesehen fühlen“, sagt sie. Die Folge zeigt eine persönliche Seite des Profisports. Die komplette Episode von „kannste glauben“ ist auf www.kannste-glauben.de sowie bei allen gängigen Podcast-Plattformen abrufbar.
Unsere Gesprächspartnerin: Torhüterin Mala Grohs verließ zum Saisonende Anfang Mai nach sieben Jahren die FC Bayern Frauen. Sie bestritt insgesamt 95 Spiele für den FCB und feierte fünf Meistertitel (2021, 2023, 2024, 2025, 2026), zwei DFB-Pokalsiege (2025, 2026) und zwei Supercup-Siege. Die 24-Jährige hatte sich nach einer Krebserkrankung wieder zurückgekämpft und sucht nun nach einer neuen Herausforderung. Ihre Laufbahn begann sie beim 1. FC Gievenbeck in einem Stadtteil von Münster. Von 2016 bis 2019 war sie für die U-17-Mannschaft des VfL Bochum aktiv und wechselte nach dem Abitur zum FC Bayern. Hier spielte sie ab der Saison 2019/20 im Seniorinnenbereich und konnte sich in der Saison 2022/23 als Stammtorhüterin etablieren. Als Nationalspielerin war sie ab 2017 aktiv.

