INFO: Am 10. Mai 2026 wurde mit Gästen aus Armenien, Litauen, Serbien und der Ukraine in einem feierlichen Gottesdienst im Dom zu Augsburg die diesjährige Pfingstaktion des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis eröffnet. Die aktuelle Kampagne steht unter dem Leitwort „Zusammen_wachsen“, so Renovabis, „ein Anliegen, das in unseren Partnerländern in Mittel-, Ost- und Südosteuropa ebenso drängend ist wie bei uns in Deutschland. Polarisierung, soziale Ungleichheit und nationalistische Tendenzen gefährden das Miteinander. Der Krieg gegen die Ukraine hat die bestehenden Spannungen weiter verschärft. Renovabis unterstützt im Osten Europas Initiativen, die Brücken bauen, Dialog fördern und Solidarität leben. Die Pfingstaktion lädt dazu ein, gemeinsam hinzuschauen und aktiv zu werden, damit Europa ein Ort bleibt, an dem Menschen füreinander einstehen und christliche Nächstenliebe und Solidarität erfahrbar wird.“ Mit der Aktion will das Hilfswerk Spaltungstendenzen in seinen 29 Partnerländern, aber auch in Deutschland entgegenwirken. Die Aktion endet mit der Pfingstkollekte in allen Pfarrgemeinden Deutschlands am 24. Mai. Der Abschluss-Gottesdienst wird live vom ZDF aus der Pfarrkirche Sankt Martin in Kaufbeuren übertragen.
Renovabis
Renovabis ist die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Der Name stammt aus Psalm 104: „Renovabis faciem terrae – Du (Gott) wirst das Antlitz der Erde erneuern“. Das 1993 von der Deutschen Bischofskonferenz auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken gegründete Hilfswerk mit Sitz in Freising unterstützt Projekte zur Erneuerung des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens in 29 Ländern in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Dazu gehören kirchlich-pastorale Projekte wie Jugendseelsorge, Familienseelsorge, Ausbildung von Priestern und Ordensleuten, Bau von Kirchen und Gemeindezentren, soziale Projekte und Bildungsprojekte, Altenheime, Tageszentren für Kinder aus sozial schwachen Familien, Projekte für Straßenkinder und für Menschen mit Behinderung, Förderung von Schulen und Berufsschulen und weitere Projekte, wie Ausbildung von Journalisten, Förderung von Medienarbeit und Nothilfe (z.B. für Flüchtlinge oder im Fall von Naturkatastrophen).
Nach eigenen Angaben wurden seit der Gründung knapp 27.000 Projekte im kirchlich-pastoralen, sozialen und Bildungsbereich in 29 Ländern mit fast 900 Millionen Euro unterstützt. Renovabis hat nach eigenen Angaben seit dem Angriff der russischen Truppen vor vier Jahren mehr als 20 Millionen Euro für Katastrophenhilfe in der Ukraine ausgegeben. Der Aktionsrat des katholischen Osteuropa-Hilfswerks Renovabis hat in seiner März-Sitzung 13,3 Millionen Euro für 286 Projekte in Mittel-, Ost- und Südosteuropa bewilligt – darunter 16 Großprojekte, allein fünf davon in der Ukraine. Dort hat das Hilfswerk in den Wintermonaten rund eine weitere halbe Million Euro an Nothilfe geleistet – für beheizte Wärmezelte, Notstromversorgung oder Lebensmittel. Mit dem Ende der kältesten Monate richtet sich der Blick nun wieder vermehrt auf langfristige Stabilisierung: Psychosoziale Angebote, Bildungs- und Jugendprogramme sowie die Unterstützung von Binnenvertriebenen gewinnen wieder an Bedeutung.
Kontakt: Renovabis, Domberg 27, 85354 Freising, Tel. 08161 / 5309-0, Fax 08161 / 5309-11, E-Mail: info@renovabis.de, Spendenkonto: IBAN: DE24 7509 0300 0002 2117 77, BIC: GENODEF1M05, LIGA Bank eG. Mehr: www.renovabis.de/
Kollekte am Pfingstsonntag: Am Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, wird in allen Gottesdiensten die Renovabis-Kollekte zugunsten der Menschen in Mittel- und Osteuropa stattfinden. Unter www.renovabis.de/aktion stehen Materialien (wie Plakat, Textelemente, Pfingstnovene, Gebetsbild und Aktionsheft) zum Download zur Verfügung. Alle Informationen und Materialien zur Pfingstaktion: renovabis.de/aktion . Videos: https://www.youtube.com/@renovabis

