Share the Meal


Weltweit sind laut Schätzungen aktuell 673 Millionen Menschen von Hunger betroffen. Darunter viele Kinder. Wie leicht es geht, etwas gegen den Hunger in der Welt zu tun, sagt Hendrik Meisel.

Hunger habe ich nur selten. Mein Kühlschrank ist meistens gut gefüllt. Nur manchmal vergesse ich in der Hektik des Alltags einzukaufen und die Vorräte aufzufüllen. Dann steh‘ ich vorm Kühlschrank und bin genervt, weil die Auswahl für den kleinen Hunger zwischendurch begrenzt ist.  Dass das ein Privileg ist – einfach so an den Kühlschrank zu gehen und einfach so einen kleinen Snack für zwischendurch zu haben – muss ich mir immer mal wieder in Erinnerung rufen.

Hunger ist immer noch das große Leid in dieser Welt – vielleicht das größte. Jedem von uns fallen vermutlich Länder ein, in denen Hunger zum Alltag gehört: Im Jemen, im Gazastreifen, im Südsudan und vielen anderen Ländern. Aber nicht nur im globalen Süden. Auch in Deutschland und Europa leiden Menschen Hunger. Weil die geringen Sätze von Bürgergeld oder Sozialhilfe für eine gute Ernährung – grade mit Kindern – nicht ausreichen. Oder weil es soziale Leistungen des Staates gar nicht erst gibt. Mit der App „Share the meal“ versucht das Welternährungsprogramm der UN einen Weg gegen diesen Hunger zu finden. Mit wenigen Klicks und Euro kann ich helfen, den Hunger in dieser Welt zu reduzieren und Menschen besser zu ernähren. Das kann ich sogar machen, während ich in den Kühlschrank gucke – so leicht ist das.

Nicht zu hungern ist ein Privileg. Und zusammen essen etwas Schönes. Deshalb spende ich jetzt – wenn ich mir mal wieder, außer der Reihe was gönne – ne Mahlzeit in der App. 70cent dafür, dass der Hunger in der Welt etwas weniger wird.

Hendrik Meisel von der evangelischen Kirche für „Augenblick mal!“

Mehr Infos über ‚Share the Meal‘ gibt’s hier .

  • 12.11.2025
  • Max Testermann
  • Red
Share the Meal
  • AM251112