Von Dornen und vom Blühen

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Heute – eine Woche vorm Valentins-Tag – ist Rosen-Tag. Und irgendwie ist eine Rose wie das Leben: Sie ist wunderschön, und sie duftet herrlich. Aber sie hat auch fiese Dornen. Im Alltag spüre ich genau das: Ich racker mich ab, werde gepiekst vom Stress, von Rechnungen oder von blöden Sprüchen. Da vergesse ich schnell mal, dass ich eigentlich zum Blühen gemacht bin.

In der Bibel gibt es eine Stelle, da sagt Gott: „Ich will für dich sein wie der Tau, und du sollst blühen wie eine Rose.“ (1) Das ist doch mal eine Ansage! Gott sieht nämlich nicht nur meine Dornen, meinen Stress oder meine Fehler. Er sieht die Blüte in mir. Er sieht das Ganze, die Schönheit.

Mein Tipp: Sei doch heute mal eine „Rose“ für jemand anderen. So eine „Rose“ kann ein freundliches Lächeln sein. Oder wenn du deinem Gegenüber beim Frühstück sagst: „Schön, dass es dich gibt“. Oder lass doch einfach mal einem Anderen die Vorfahrt, der es gerade eiliger hat als du. Das macht die Welt ein kleines Stückchen heller. Thomas Fresia von der evangelischen Kirche für „Augenblick mal!“.

 

Quellen: (1) nach Hosea 14,6, Die Bibel, Luther 2017

  • 07.02.2026
  • Max Testermann
  • Red
Von Dornen und vom Blühen
  • AM260207