Vorbilder

  • 18.09.2026

Der Beitrag zum Nachlesen:

„Hast Du eigentlich ein Vorbild?“. Das habe ich mich gefragt und eine kleine Umfrage bei 20 jüngeren Leuten gestartet. Sie sind zwischen 20 und 30 Jahren alt.

Eine angehende Sozialarbeiterin sagt: „Meine Oma ist mein Vorbild, denn sie ist schlagfertig, witzig und hat immer Verständnis für andere. Ich kann mich gut mit ihr unterhalten.“ Ein Student meint: „Mein Opa und mein Freund Bernhard. Bernhard ist er Elektriker und was er macht, das könnte ich nicht. Das bewundere ich.“ Eine Diakonin erzählt: „Viele verschiedene Menschen waren meine Vorbilder Besonders nennen möchte ich meinen Jugendpastor, ohne ihn hätte ich nicht meinen Beruf gewählt. Außerdem war meine alleinerziehende Mutter mein Vorbild. Sie hatte feste Standpunkte, und auch wenn wir was anders gemacht haben als sie wollte, war sie für mich und meinen Bruder immer unser „sicherer Hafen“.

Ein Ergebnis meiner kleinen Umfrage ist: Die jungen Leute nennen oft die Großeltern oder die Mutter als Vorbild. Bekannte Personen wie Sportler, Musiker oder Jesus Christus werden auch genannt, aber selten. Ganz oft sind für Jüngere die eigenen Familienmitglieder Vorbilder. In der Familie, im direkten sozialen Umfeld erfahren sie was andere für sie tun. Vor allem die Großeltern und Eltern waren für sie da, haben Krisen gemeinsam durchgestanden und Erfahrungen weitergegeben.

Das ist bei mir nicht anders. Mein Patenonkel ist für mich ein Vorbild. Er konnte zuhören, wenn ich ihn brauchte. Und er gründete einen Verein, der Jugendliche half, die drogenabhängig geworden waren. Das alles tat er, weil er ein Vorbild hatte, das ihm wichtig war. „Jesus Christus ist mein Vorbild“ sagte er mir. Mir hilft sein Vorbild. Was würdest Du antworten auf die Frage: „Hast Du ein Vorbild?“

  • Max Testermann
  • Red
Vorbilder
  • AM260918