INFO: Zeit ohne Zeugen – Tauche ein in die Zeit von 1933 bis 1945
Diese Reise wird dich verändern! Du gehst durch das Anne-Frank-Haus in Amsterdam, fliegst über die Gedenkstätte Auschwitz oder eine Überlebende des Holocaust erzählt dir etwas über ihre Geschichte und dabei stehst du in Wirklichkeit in der Schule, im Gemeindezentrum oder an einem anderen Ort.
Das und noch vieles mehr ermöglichen wir durch Virtual Reality (VR). Wir bieten für Gruppen (bis maximal 30 Personen) unser medienpädagogisches Projekt Zeit ohne Zeugen unter dem Leitsatz „Tauche ein in die Zeit von 1933 bis 1945“ an.
Dies ist ein zusätzliches Angebot und soll keine Besuche einer Gedenkstätte ersetzen. Virtual Reality ist im Vergleich zu Büchern oder Filmen die ansprechendste und emotional positivste Lernmethode.
Ablauf:
Dauer……………………….. 1 Tag (5 Stunden)
Teilnehmer*innen……… bis höchstens 30 Teilnehmer*innen
Alter…………………………. ab 14 Jahren
Ort…………………………… bei euch vor Ort (Schule, Gemeindezentrum…)
Raumbedarf……………… z.B. 3 Klassenräume oder 1 großer Saal mit freier Bewegungsfläche für VR
Schul- oder Grundkenntnisse im Bereich des Nationalsozialismus und des zweiten Weltkriegs sind Voraussetzung. Der Projekttag umfasst alle sechs Module. Die Buchung einzelner Module ist nicht möglich.
Alle Infos: https://www.bdkj-paderborn.de/unsere-themen/schule/zeit-ohne-zeugen/
Berlin (KNA) Der diesjährige Margot Friedländer Preis ist an das Projekt „Zeit ohne Zeugen“ des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum Paderborn verliehen worden. Weitere Preisträger sind der Münchner Hochschullehrer Guy Katz und die Europaschule Rövershagen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Auszeichnungen in drei Kategorien wurden am Montagabend in Berlin vergeben, wie die Margot Friedländer Stiftung mitteilte. Eine unabhängige Jury unter Vorsitz der Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender, hatte zuvor aus 310 Einreichungen jeweils drei Nominierte ausgewählt.
Mit dem mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Preis würdigt die Stiftung Menschen, Initiativen und Schulen, die sich in besonderer Weise für Toleranz, Menschlichkeit, Freiheit und Demokratie einsetzen sowie zur Aufklärung über den Holocaust und Antisemitismus beitragen. Ausgezeichnet wurden jeweils ein Preisträger aus den Kategorien Projekte, Persönlichkeiten und Schulen.
Virtuelle Realitäten zur NS-Zeit
Das Projekt „Zeit ohne Zeugen“ des BDKJ eröffne jungen Menschen mithilfe von virtuellen Realitäten einen eindrucksvollen Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus, hieß es. Es mache historische Orte wie das Anne-Frank-Haus, Auschwitz oder das Warschauer Ghetto erlebbar. Das Projekt wurde mit 10.000 Euro Preisgeld gewürdigt.
Die Margot Friedländer Stiftung wurde 2023 von der 2025 gestorbenen Holocaust-Überlebenden selbst ins Leben gerufen. Sie setzt sich nach eigenen Angaben für Toleranz und Menschlichkeit sowie für Freiheit und Demokratie ein. Den Margot Friedländer Preis vergibt die Stiftung seit 2024.
