OBERHAUSEN. Die heute, 25. März 2026, von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse veröffentlichte aktuelle Medien-Analyse 2026 I (MA) weist klare Zuwächse für die Beiträge und Sendungen der Kirchen im NRW-Lokalfunk aus. Auch der Senderverbund behauptet weiter seinen Spitzenplatz in der deutschen Radiolandschaft.
Nach den Daten verzeichnet die Sendestunde für die Verkündigungsbeiträge der Reihe „Augenblick mal“ zwischen 5 und 6 Uhr am Werktag in der Zielgruppe gesamt ein Plus von 3,2 Prozent auf 656.000 Hörerinnen und Hörer (+21.000 Bruttokontakte im Vergleich zur MA 2024 II, Deutschsprachige 14+). Die Sendestunde für den am Samstag um 6.15 Uhr gesendeten Beitrag hat um 10,5 Prozent von 758.000 auf 838.000 zugenommen (+80.000).
Für das an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 9 Uhr auf den 45 NRW-Lokalradios ausgestrahlte Kirchenmagazin „Himmel & Erde“ liegt der Zuwachs bei der ma 2026 Audio I im Stundendurchschnitt bei 21,6 Prozent (+264.000, Deutschsprachige 14+) und erreicht damit die höchste Steigerung der letzten Jahre. Die Hörerzahlen wuchsen von 1.222.000 (ma 2025 Audio II) auf 1.486.000. Damit gehört die Sendung weiter zu den meistgehörten Sendungen am Sonntag.
radio NRW selbst bleibt nach den aktuellen Daten weiterhin ungeschlagen die Nummer 1 der deutschen Radiobranche: Der Zusammenschluss der Lokalsender aus Nordrhein-Westfalen verlor zwar 0,7 Prozent der Reichweite aus der MA 2025 II, doch der Vorsprung auf Bayern 1 bleibt groß. Beide sind mit 1,272 und 1,091 Millionen Hörerinnen und Hörern pro Durchschnittsstunde in der werberelevanten Zeit montags bis freitags zwischen 6 und 18 Uhr die beiden einzigen Anbieter mit einem Millionenpublikum.
Insgesamt erreicht Audio ein breites Publikum: 74,7 Prozent der Deutschen über 14 Jahre hören von Montag bis Freitag täglich mindestens einen klassischen Radiosender und/oder Webradio/User Generated Radio unabhängig vom Empfangsweg. Trotz des saisonal bedingten leichten Rückgangs in der Frühjahrswelle wächst vor allem die Verbreitung über DAB+ weiterhin moderat: Im Weitesten Hörerkreis (kurz WHK) hören 34,5 Prozent (ma 2025 Audio II: 32,9 Prozent) mindestens ein Audio-Angebot über digitale Antenne. Alle weiteren Verbreitungswege bleiben weitgehend stabil.

