Pressemitteilung

Kirchenthemen: 25 Jahre auf Sendung

  • 18.07.2016

Zwei Redaktionen, zwei Kirchensendungen im NRW-Lokalfunk: Am 3.
September 1990 startete die Sendereihe „Augenblick mal“, am 1.11.1990
gingen Kirche und Religion auch am Sonntagmorgen zum ersten Mal über den
Äther. Gestern wurde gefeiert und erinnert…

INFO:
Unter dem Motto „Alles
bleibt anders?“ luden die katholischen Bistümer und die evangelischen
Landeskirchen zur Feier des 25-jährigen Bestehens ihrer Privatfunkarbeit in NRW.
Bei der Matinee mit Medienvertretern und Senderverantwortlichen aus dem
NRW-Lokalfunksystem ging es im Film-,
Funk- und Fernsehzentrum (FFFZ) in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf um
Fragen der aktuellen und zukünftigen Medienentwicklung.

Die Veranstaltung würdigte auch die Arbeit
der beiden Redaktionen, die dem NRW-Privatfunk im Auftrag der Kirchen bislang
rund 14.000 Hörfunkbeiträge beisteuern. Auf katholischer Seite nimmt diese Aufgabe
die in Oberhausen ansässige Reaktion K!P (Katholische Kirche im Privatfunk NRW)
wahr, auf Seiten der Evangelischen Landeskirchen die Redaktion PEP (Programm
der evangelischen Kirchen für den Privatfunk in NRW) mit Sitz in Düsseldorf.
Beide Redaktion produzieren die im wöchentlichen Wechsel ausgestrahlten
morgendlichen Verkündigungssendungen in der Reihe „Augenblick mal“, das
Sonntagsmagazin „Himmel & Erde“ sowie aktuelle Beiträge für „radio NRW“, das
Mantelprogramm der privaten NRW-Hörfunksender. Die beiden Formate erreichen
jeweils mehr als eine Million Hörer. Vertreter der beiden großen Kirchen sitzen
auch in der Medienkommission der Landesanstalt für Medien und in den
Veranstaltergemeinschaften der 45 Lokalradios.

Im Zentrum der Jubiläumsfeier mit dem Titel
„Alles bleibt anders?“ stand das Konsumenten- und Kommunikationsverhalten im
Zeitalter von Digitalisierung und sozialen Netzwerken. Social-Media-Expertin
Nicola Schmidt (Berlin) wies in ihrem Impulsvortrag unter anderem darauf hin, wie
wichtig Crossmedia-Vernetzung und redaktionelle Planung über die Sendung
hinaus sind. Zahlreiche Aspekte zum Thema vertiefte im Anschluss eine von radio
NRW-Nachrichtenchef Marc Weiß (Oberhausen) geleitete Podiumsdiskussion mit Dr.
Jürgen Brautmeier (Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen),
Thorsten Kabitz (Konferenz der Chefredakteure der NRW-Lokalradios), Theologieprofessor
Dr. Christian Grethlein (Münster), Medienberaterin Birgit Pottler-Calabria (MDG
München) und Dipl. Theol. Daniel Gewand, Pastoralreferent im Projekt „Pastoraler
Ort für Junge Erwachsene“ im Bistum Münster.

Bei Live-Musik mit der Kölner „Don Raja Group“(www.donrajagroup.com/ ) unterstrichen Senderverantwortliche
und Kirchenvertreter die enge produktive Zusammenarbeit von Kirche und Lokalfunk
in Nordrhein-Westfalen. Sie zeigt sich auch in der 1998 gegründeten „Aktion
Lichtblicke – weil Menschen Hoffnung brauchen“ (www.lichtblicke.de ). Hier sammeln Radio
NRW, die Lokalstationen und die beiden kirchlichen Hilfswerke von Diakonie und
Caritas gemeinsam Spenden für Kinder und Familien in NRW, die in Not geraten
sind. Bis heute kamen dabei fast 40 Millionen Euro zusammen, mehr als 140.000
Menschen konnte damit bislang geholfen werden.